Lohnt es sich Zigaretten selber zu machen?

Bei den immer weiter steigenden Preisen bei den Zigaretten stellen viele Raucher auf selber gemachte Zigaretten um. Kein Wunder, so bekommt man alles was man dafür braucht ganz einfach in so ziemlich jedem Supermarkt, Tabakgeschäft oder natürlich im Internet. Doch ist es den Aufwand wirklich wert oder lohnt es sich gar nicht, die Zeit in das selber stopfen oder drehen zu stecken?

 

Was spricht für das selber drehen?

Zigaretten selber drehen ist für viele Raucher der Einstieg in das kostengünstigere Rauchen und glänzt insbesondere dadurch, dass man ohne viel hin und her schnell seine Zigarette drehen kann. Tabak, Blättchen und Filter, mehr braucht man nicht. Manch einer dreht Zigaretten so routiniert, dass man dies auch Einhändig in der Hosentasche hinbekommt. Doch um gute Zigaretten einfach zu drehen braucht man insbesondere eines, nämlich Übung. So manch einen Raucher stört es auch, dass die selber gedrehten Zigaretten auch immer so aussehen wie selber gedrehte. Dazu kommt, dass es insbesondere zur kalten Jahreszeit mit zitternden Händen fast schon Qual ist die Zigarette erfolgreich hinzubekommen.

 

Und was spricht für Stopfmaschinen?

Stopfmaschine ist nicht gleich Stopfmaschine, um das direkt einmal erwähnt zu haben. Von der kleinen und kompakten Stopfmaschine für Unterwegs bis zur elektrischen Stopfmaschine die eine Schachtel Zigaretten in weniger als fünf Minuten füllt ist die Auswahl riesig.

 

Lohnt es sich finanziell?

Ohne Frage, ja! Zum aktuellen Stand kosten 29 Zigaretten in der Schachtel 7 €, das macht einen Stückpreis von stolzen 24 Cent je Zigarette. Eine Dose Tabak mit etwa 90 Gramm kostet etwa 14 € und soll für 200 Zigaretten rechnen. Selbst wenn wir 20 % herunterrechne, kommen wir immer noch auf 160 Zigaretten, dieses Mal aber mit einem Stückpreis von 9 Cent, mit Hülsen landen wir damit bei 10 Cent je Zigarette.

EurosRichtig gelesen, jede Zigarette aus der Schachtel kostet damit das Doppelte!

Doch wie sieht diese Rechnung auf einen längeren Zeitraum aus?

 

 

Beispiele gefällig?

Wir schauen mal, was die drei Raucher Lars, Henning und Christine in 50 Jahren an Geld sparen könnten. Wir haben die Beispiele so aufgebaut, dass sich jeder Langzeitraucher in einer Form wiederfinden sollte. Während Lars auf einige Schachteln in der Woche kommt, ist Henning sehr aktiver Raucher. Christine dagegen ist eher eine Person, die nur in Gesellschaft raucht.

 

Lars

Lars ist jetzt nicht die Person, die sich selber als Vielraucher sehen würde. In seinem Bürojob nutzt er gerne die Raucherpausen, auch auf dem Heimweg wird die eine oder andere Zigarette geraucht. Damit kommt er auf etwa vier Schachteln in der Woche und somit auf 28 €, was wiederum 112 € im Monat sind. Über die hier beispielhaften 50 Jahre hat Lars damit 67.200 € für Zigaretten ausgegeben. Bei 50 % Einsparpotential sind das so immerhin über 30.000 €, was wiederum ein Mittelklassenwagen ist.

 

Henning

Henning ist zwar wie Lars auch häufig am Rauchen, kommt aber gut und gerne auf eins bis zwei Schachteln am Tag, wir rechnen daher mit 1 ½ Schachteln. Er arbeitet auf Montage und die Zigarette gehört für ihn fast schon dazu. Finanziell geht es Henning nicht wirklich schlecht, darum stört es ihn auch nicht, dass er monatlich auf gute 315 € kommt. Doch wenn man nun die 3.780 € pro Jahr auf 40 Jahre hochrechnet, dann kommt man auf eine gigantische Summe von 189.000 €. Wenn wir nun bedenken, dass wir gute 50 % sparen können, dann kann man hierfür symbolisch einen BMW 7er. Nicht übel, oder? Doch wie sieht es aus, wenn man vergleichsweise wenig raucht

 

Christine

Christine ist die typische Gesellschaftsraucherin. Sofern Sie nicht gerade von anderen Rauchern umgeben ist, hat Sie auch keinen Drang selber zur Zigarette zu greifen. Dadurch kommt Christine auf gerade einmal zwei Schachteln zu je 7 € im Monat. Klingt vielleicht wenig, aber auch das kann sich summieren. Im Jahr kommt Christine nämlich trotz wenig Zigaretten immerhin auf 168 € und damit bei 50 Jahren immer noch auf 8.400 €. Beim Einsparpotential von 50 % kann sich Christine zwar nicht wie Henning und Lars einen Sportwagen, aber dafür problemlos einen Luxusurlaub leisten.

 

Sie sehen es schon, selbst wer nur selten zur Zigarette greift, kann sich einiges an Geld sparen. Es lohnt sich auf jeden Fall einfach mal selber auszurechnen, wieviel Einsparpotential man selber hat.

2 Replies to “Lohnt es sich Zigaretten selber zu machen?”

  1. Liebe Raucher, rechnet selbst nach, es lohnt sich einfach so mega krass. Ich bin von den Beispielen hier so ein Henning-Typ, also wirklich viel am Rauchen. Ich weiß man ist Anfangs zu faul aber nach kurzer Zeit gewöhnt man sich dran. Stopfmaschine war auf jeden Fall eine gute Idee, würde ich jeder Zeit wieder kaufen.

  2. Wer noch Schachteln kauft hat den letzten Schuss nicht gehört! Ich stopfe schon seit immer, neue neue Partnerin aber nicht. Haben dann mal die Kosten verglichen, ratet mal wer besser liegt? Hab als Jugendlicher noch selbst gedreht, aber wer hat heute dazu die Zeit? Mit den Stopfmaschinen geht das einfach viel schneller. Ich habe tatsächlich selbst eine Zorr Powermatic und könnte es wohl nicht viel besser haben, soviel sparen ist echt der Hammer!

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